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Forum » Die Bedarfsgemeinschaft » Regelsatz für Kinder  1
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28.01.09 11:00
Toni

nicht registriert



Zitat
Regelsatz für Kinder

Bei Arbeitslosengeld II erhalten nicht nur die Arbeitslosen selbst Unterstützung, sondern auch Personen, die mit ihnen in einer sogenannten Bedarfsgemeinschaft leben. Dazu zählen beispielsweise die unverheirateten Kinder des Erwerbslosen oder des Partners bis 25 Jahre, aber auch im Haushalt lebende Eltern oder Elternteile von unverheirateten Kindern unter 25 Jahren, nicht dauernd getrennt lebende Ehegatten oder Lebenspartner.

Der Regelsatz für Kinder Der monatliche Regelsatz für Kinder unter 14 Jahren in Höhe von 211 Euro setzt sich aus verschiedenen Kosten zusammen. Die Berechnung sieht folgendermaßen aus: Lebensmittel: 78 Euro; Kleidung: 21 Euro; Strom, Wohnungsinstandhaltung: 16 Euro; Haushaltseinrichtung: 15 Euro; Gesundheit: acht Euro; Verkehr: neun Euro; Telefon, Internet: 18 Euro; Freizeit, Kultur: 24 Euro; Bildung: null Euro; Schulessen: fünf Euro; Sonstiges (Friseur, Körperpflege): 17 Euro.

ALG 1, Sozialhilfe und Hartz 4

02.02.09 16:07
Gaby

nicht registriert



Zitat
Re: Regelsatz für Kinder

Sehr schnell mahlen die Mühlen bei der Diätensteigerung. An die Kinder wird zuletzt gedacht. Was haben wir eigentlich für Politiker, die Zukunft des Staates (unsere Kinder) interessiert anscheinend nicht, die eigene Tasche in der Gegenwart ist halt wichtiger.
Ist doch wie immer und überall.

03.02.09 14:47
Klaus M.

nicht registriert



Zitat
Re: Regelsatz für Kinder

Wer heutzutage einem Politiker glaubt,der ist entweder schwachsinnig oder betrunken. Wenn die von Erhöhungen reden, dann geht das um Centbeträge. Wer jetzt schon mit neuen Möbeln, oder wenigstens einmal im Monat essen gehen gerechnet hat, der sollte schnell aus seinem Traum aufwachen. Wenn es allerdings um die eigenen Diäten geht, dann lohnt es sich selbstverständlich. Solange es noch rot/schwarz gibt, wird sich nichts ändern.

Keiner von diesen Schwachmaten tut dem anderen weh, weil sie genau wissen, wenn die eigene Partei nicht mehr mitregiert, dann müsste man vielleicht wieder in der freien Wirtschaft mitwirken. (Vielleicht als Gasableser im fernen Russland)! Mein Bruder ist Rentner, der hat vor kurzem das Erstemal nach Jahrzehnten geweint, hat er mir berichtet. Er sagte, jetzt weiss er das es doch noch Gerechtigkeit in Deutschland gibt. Er bekommt mehr Rente! Er war so gerührt, dass er im ersten Moment gar nicht wusste, was er mit dem vielen Geld machen soll. Er hat sehr lange überlegt und ist zu dem Entschluss gekommen, für die 1,34 Euro Rente mehr 3 Brötchen zu kaufen.

Gute Nacht Deutschland!
Klaus

04.02.09 11:39
F.Weiss

nicht registriert



Zitat
Re: Regelsatz für Kinder

Ich finde es einen Frechheit das Kinde weniger als die Erwachsenen bekommen.

Kinder brauchen regelmässig neue Wäsche, Schuhe und Sachen für die Schule - auch für Gesundheit und und Pflege wird nichts getan, Der Staat sollte mehr in die Kinder investieren den nicht jeder kann etwas dazu auf Harz 4 angewiesen zu sein.

Die die es wirklich brauchen, denen wird alles gekürzt oder nicht berechnet oder nicht ausgezahlt.

Die die zu Faul zum Arbeiten sind die bekommen alles hinterher geworfen.
F.Weiss

04.02.09 12:59
gast

nicht registriert



Zitat
Re: Regelsatz für Kinder

ich wäre dafür, dass alleinerziehende deren andere Elternteile nachweislich nicht zahlen, einen Pauschalbetrag für Ihre Kinder bekommen. es ist nicht fair, dass der nichtzahlende Elternteil einen Freibetrag von 980,00 Euro erhält und dem betreuenden Teil eine Bedarfsgemeinschaft zugrunde gelegt wird. Viele Alleinerziehende kämen so aus der Hartz IV Falle.

25.02.09 07:16
Toni

nicht registriert



Zitat
Mehrbedarf ist kein geeignetes Mittel gegen Kinderarmut

Mit dem entmündigenden und bürokratischen Mittel des Mehrbedarfs lässt sich das Problem der zu niedrigen und nicht kindgerechten Regelsätze für unter 18- jährige beim Arbeitslosengeld II ganz sicher nicht lösen", entgegnet Diana Golze auf entsprechende Vorschläge der nordrhein-westfälischen SPD-Landeschefin Hannelore Kraft. Die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE erklärt weiter:

"Bei der Debatte um Mehrbedarfe oder Gutscheine schwingt immer mit, dass Familien, die ALG II beziehen, nicht mit Geld umgehen können und die verschiedenen Leistungen deswegen immer separat beantragen müssen. Derartige Lösungen setzen Familien bei jeder Beantragung zusätzlichen Sanktionierungen und repressiven Entscheidungen der Argen aus.

Letztlich dient die Debatte um Mehrbedarfe nur dazu, von der Unzulänglichkeit des Kinderregelsatzes abzulenken. Auch in der SPD sollte spätestens nach dem jüngsten Urteil des Bundessozialgerichts die Einsicht reifen, dass die Zusammensetzung der Leistungen für Kinder und Jugendliche in ALG II endlich an deren tatsächlichen Bedarf angepasst werden muss. Das ist mit der Mogelpackung Mehrbedarf nicht zu leisten.

Für DIE LINKE hingegen sind Kinder nicht einfach nur 'preiswerte Erwachsene'. Wir fordern eine eigenständige, Existenz sichernde Kindergrundsicherung, die anhand dessen berechnet wird, was Kinder brauchen. Eine mögliche Berechnungsgrundlage könnte der Vorschlag des Paritätischen Wohlfahrtsverbands sein. Ein entsprechender Antrag DER LINKEN wurde am 13. Februar im Bundestag jedoch von den Koalitionsfraktionen und der FDP abgelehnt worden

25.02.09 08:31
Maike

nicht registriert



Zitat
Re: Regelsatz für Kinder

Wenn die Politiker mal einen Erlass machen, dass das Kindergeld was für die Kinder ist nicht als Einkommen rechnen würden ginge es vielen Eltern und Alleinerziehenden besser. Das Kindergeld wird beim Unterhalt mit berechnet beim Amt - wo bitte schön ist das Geld dann für die Kinder?!.

Ich habe zwei Kinder mein Sohn ist schwerbehindert nur durch sein Pflegegeld kann ich uns noch einiges ermöglichen und um den 20ten rum sieht es in der Kasse schlecht aus.

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