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Forum » Die Bedarfsgemeinschaft » betrogene Eltern  1
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02.05.07 14:23
knurzelchen

nicht registriert



Zitat
betrogene Eltern

Hallo alle zusammen,
bin auf der Suche nach Antworten auf dieses Forum gestoßen.
Habe seit heute folgendes Problem:
Mein Mann und ich sind beide berufstätig und so trotz unserer vier Kinder nicht auf Hartz 4 angewiesen. Leider ist mein ältester Sohn(20) nach 7 Monaten Arbeit wieder arbeitslos ohne Anspruch auf Arbeitslosengeld. Er wollte einen Antrag auf Hartz 4 stellen, was ihm verweigert wurde mit dem Hinweis, wir als seine Eltern wären ihm gegenüber unterhaltsverpflichtet. So bekommt er im Moment keine müde Mark. Ich persönlich sehe diese Regelung als bodenlose Frechheit, zumal mir der Sachbearbeiter sagte, uns als Eltern mit einem arbeitslosen volljährigen Kind würde nicht mehr als Hartz 4 zum Lebenunterhalt zustehen, alles was wir mehr verdienen sollte zur Unterstützung meines Sohnes dienen. Eigentlich frage ich mich, warum wir täglich arbeiten sollen, wenn uns zum Schluss die Früchte der Arbeit gestohlen werden sollen.
Gibt es vielleicht jemanden, der in einer ähnlichen Situation ist, welche schritte kann man dagegen unternehmen, gibt es irgendwelche Erfahrungen? Könnte man vielleicht klagen?

Für konstuktive Antworten wäre ich sehr dankbar!

Viele Grüße an alle!

ALG 1, Sozialhilfe und Hartz 4

19.05.07 13:30
kurzda 

Zitat
Re: betrogene Eltern

Es ist nunmal so daß es eine Unterhaltsverpflichtung der Eltern gegenüber den Kindern gibt.

Der Staat hat leider keine Dukatenscheißer.

24.05.07 13:43
knurzelchen

nicht registriert



Zitat
Re: betrogene Eltern


.... und dann wird sich gewundert, warum die heutige Jugend nur eine Nehmermentalität hat, keinerlei Verantwortung übernehmen möchte und stinkend faul wird und das die Rentenkassen chronisch leer sind so dass die Firmen neuerdings Ihre Sozialabgaben schon fast zwanzig Tage eher zahlen müssen

30.05.07 23:56
Thomas

nicht registriert



Zitat
Re: betrogene Eltern

Hallo

Zunächst einmal ist es die tatsache das es diese unterhaltspflicht gibt,
allerdings ist dieses soweit ich weis nur bei Kindern die noch die schule besuchen bzw in der ausbildung sind .



Was die Frage angeht wegen der Klage so kann ich nur raten beim nächsten mal zusehen das ein zeuge anwesend ist oder ein Handy mit dem man das gesammte gespräch aufzeichen kann.

Kleiner Tipp: Jede Agentur für Arbeit hat eine agentur die darüber steht einfach mal nachforschen und wenn nötig einen Brief nach Nürnberg schreiben

21.11.07 10:29
PMG

nicht registriert



Zitat
Re: betrogene Eltern

Also da er ja schonmal ausgezogen war....muß er auch nicht in euren haushalt zurück...auch wenn er unter 25 jahre alt ist...


ist bei meinem bruder auch so......da er zuhause ausgezogen ist bevor das gesetz in kraft trat mit den unter 25 jährigen....muß er nicht wieder zu meinen eltern nach hause

übrigens ich lasse mir beim a amt jetzt jeden besuch bescheinigen da ich 3000 € zurückzahle die ich unverschuldet zuviel erhalten habe....habe dort mehrfacha ngerufen und es wurde mir versichert...leistung gestoppt....und sie haben immer fleißig weietrgezahlt.....

das zurückzahlen ist ja nun auch nicht die tragig....nur jetzt werfen sie mir vor das ich es verursacht habe....

mußte mir nen anwalt nehmen...eine dame beim amt sagte mir sogar... die klagen nur weil sie zufiel zeit haben...immer in wiederspruch gehen....ja toll aber das sind meine nerven und mein geld....für solchen mist

02.12.08 14:47
fendt

nicht registriert



Zitat
Re: betrogene Eltern

ja was kurzda da abgibt ist ja der hammer,auch wenn es alt ist.
der staat ist kein dukatenscheißer?
aber russen türken usw. bekommen hartz und betreiben autohandel das ist ok?
wahrscheinlich bist du auch so ein schmarotzer,ich habe 37 jahre voll und werde bald hartz bekommen
scheiß staat,nur weil die firmen pleite machen und hartz selber amüsiert sich

07.12.08 19:14
elroko

nicht registriert



Zitat
Re: betrogene Eltern

"Kurzda" hat recht. Der Staat (und das sind wir alle) hat keine Dukatenscheißer, sondern er nimmt sich das benötigte Geld hauptsächlich von den Millionen "kleinen" ARBEITERN durch ständiges Anziehen der Steuern- und Abgabenschraube. Deshalb ist es auch die verdammte Pflicht des Staates, das Geld nicht für arbeits-scheue Personen auszuzgeben. Dies tut er aber leider noch viel zu oft. Würden den zuständigen Behörden vom Gesetzgeber und vor allem von der "Recht"sprechung (sprich Staat) mehr rechtliche Möglichkeiten gegeben, solche arbeitsscheue Personen herauszufiltern und die Leistungen für diese auf ein absolutes Minimum zu kürzen (nur noch Essen, Kleidung und Wohnung in einer Gemeinschaftsunterkunft bereitstellen -kein Geld mehr für Zigaretten und Alkohol), dann würde erstens denen, die diese Leistungen bezahlen müssen (Erwerbstätige), mehr Netto vom Brutto bleiben, zweitens würde dann den noch verbleibenden tatsächlich Hilfebedürftigen finanziell mehr geholfen werden können, und drittens würde sich der eine oder andere Arbeitsscheue aus der sozialen Hängematte begeben und sich um Arbeit bemühen.

01.06.10 21:37
sauerteig

nicht registriert



Zitat
Re: betrogene Eltern

Hallo, ihr Lieben!

Also, Euren Beiträgen kann ich nun wirklich so nicht zustimmen. Klar hat der Staat keine Dukatenscheißer, aber wenn man mal sieht, wofür unser Geld verschleudert wird, wird mir einfach kotzenübel. Da werden für Beamte Sessel von tausenden von Euro gekauft, obwohl es einer für 200 auch tun würde, da werden Gebäude gebaut, die noch vor der Inbetriebnahme schon baufällig sind, weil geschlampt wird, da werden Projekte angefangen, deren Kosten ins Unermeßliche steigen und die absolut nicht nötig sind, nur um damit anzugeben, aber bei unseren Kindern wird gespart und die arbeitslosen Jugendlichen werden als faule Schmarotzer hingestellt.
Natürlich gibt es solche, die einfach nicht arbeiten wollen, die gibt es in jeder Altersklasse und die sollten auch ausgesondert werden.
Ich selbst habe aber eine Tochter von 23 Jahren, die seit Januar schon darum kämpft, einen Ausbldungsplatz zu bekommen. Ich muß allerdings dazusagen, daß sie aus seelischen Gründen stark übergewichtig ist und auch psychisch nicht sehr belastbar. Aber das interressiert bei der Arge einfach niemanden, es heißt immer nur "selber Schuld"
anstatt ihr mal in irgendeiner Form Hilfe anzubieten. Das wäre das eine.
Wie gesagt, seit Anfang Januar bemüht sie sich um einen Ausbildungsplatz, aber es dauert immer Wochen, bis sie einen Termin bekommt, dann wurde sie zu einem anderen Berater geschickt, wieder Wochen bis zu einem neuen Termin.
Dieser hat eine Untersuchung verlangt durch einen medizinischen Dienst, wieder ein paar Wochen bis zu einem neuen Termin.
Danach wieder Wochen für einen neuen Termin beim Sachbearbeiter.
Jetzt haben wir schon Juni, sie konnte keine Bewerbungen schreiben, weil sie immer auf die Berichte und Ergebnisee von inrgendwem warten mußte, da sie ja eine "normale Ausbildung" nicht anfangen kann.Ein neuer Termin steht Mitte des Monats an.
Und das alles müssen wir Eltern finanzieren, wobei wir dann auch, obwohl wir zur "arbeitenden Bevölkerung " zählen, an die Armursgrenze kommen.
Es sind also nicht nur die arbeitlosen Jugendlichen, die Unterstützung brauchen, sondern alle Personen aus einer Familie, die in die Armur absinken. Da kann man doch nicht so allgemein von faulen Jugendlichen reden oder von unserer Pflicht als Eltern, im Gegenteil: ich kann alle Leute verstehen, die keine Kinder in diese Welt setzen wollen aus Angst, daß sie selber trotz Arbeit im "Armenhaus" landen, weil unser Staat nicht in der Lage ist, irgendestwas in den Griff zu bekommen und grundsätzlich nur den einfachen Leuten in den Geldbeutel greift, denn wer Kinder in die Welt setzt ist selber Schuld.
Es gäbe tatsächlich Milliarden, die eingespart werden könnten, wenn mit den Steuern richtig umgegangen werden würde, die wir dann in unsere Kinder investieren könnten, als uns Eltern im Regen stehen zu lassen.
Ich meine einfach, daß auch der Staat eine Verpflichtung gegenüber der jungen Leute hat, die sollen doch die Steuerzahler von morgen sein, aber wie sollen die das so lernen?????

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