Der Bezug von Arbeitslosengeld nach der Abfindung


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Arbeitslosengeld nicht direkt nach der Abfindung

Aufgrund einer Abfindung durch den Arbeitgeber ruht der Bezug des Arbeitslosengeldes nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses für eine bestimmte Zeit. Dabei ist zu beachten: Während der Ruhephase ist der Arbeitslose nicht durch die Agentur für Arbeit krankenversichert. Um den Versicherungsschutz muss sich der Arbeitslose während dieses Zeitraumes selber kümmern.

Die maximal zulässige Ruhenszeit beträgt zwölf Monate. Die Dauer der Zahlungsaussetzung ist abhängig von der Höhe der vereinbarten Abfindung (siehe auch: Entscheidet die Höhe der Abfindung über die Länge einer Sperrzeit ? ), der Höhe des letzten Jahreseinkommens, des Lebensalters und der Dauer der Firmenzugehörigkeit des Arbeitslosen.

Nach Ablauf der Ruhenszeit wird dann das Arbeitslosengeld an den Arbeitslosen ausbezahlt. Die Höhe und auch die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes bleiben dabei von der Abfindung unberührt.

Ein Beispiel: Ein 55 jähriger Arbeitsloser mit einem bisherigen Jahresgehalt  von  60.000 Euro  bekommt von seinem Arbeitgeber nach 15 Jahren Zugehörigkeit im Unternehmen  eine Abfindung in Höhe von 100.000 Euro. Nach den gesetzlichen Bestimmungen für Abfindungen beträgt die Ruhenszeit dann 152 Tage.

11) Muss eine Abfindung normal versteuert werden ?

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